Prüfung zum Leistungsabzeichen war ein voller Erfolg

Am Samstag, den 27. August 2016, absolvierten insgesamt 31 Prüflinge erfolgreich ihr Leistungsabzeichen beziehungsweise ihre Grundausbildungsprüfung im Ortsverband Hildesheim.

Geprüft wurde für die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber, Gold in Kombination mit der Grundausbildung sowie zur Grundausbildung (GA).
Alle Prüflinge mussten ihr Können an verschiedenen Stationen wie beim Aufstellen von Leitern, Herstellen von Stichen und Bunden oder der Inbetriebnahme einer Tauchpumpe unter Beweis stellen.

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Das Aufschiessen einer Arbeitsleine will gelernt sein

Als Gruppenaufgabe war für die Anwärter auf die jeweiligen Leistungsabzeichen das Einbinden einer Person in eine Trage vorgesehen.

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VORBEREITUNG ZUR GRUPPENAUFGABE

Es war für den Geschäftsführerbereich Braunschweig das erste Mal, dass eine Goldprüfung in Kombination mit der Grundausbildungsprüfung inklusive Präsentation eines gemeinnützigen Projekts stattgefunden hat. Alle 3 Goldprüflinge haben bestanden und dürfen mit Erreichen der Volljährigkeit direkt in den aktiven Zug des Technischen Hilfswerks eintreten. Über das Leistungsabzeichen in Bronze freuten sich insgesamt 21 Junghelfer, Silber erhielten insgesamt 2.
Die Prüfung zur Grundausbildung der aktiven Helfer haben 5 Prüflinge erfolgreich bestanden.

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Die erfolgreichen Prüflinge mit Urkunden

Die Bezirksjugend gratuliert allen bestandenen Prüflingen noch einmal herzlich und bedankt sich bei allen Stationshelfern, Prüfern und Freiwilligen, die an diesem Tag für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Bezirksjugendlager Bremen/Oyten 2016

Am Samstag, den 16.07.16, war es soweit: voller Vorfreude starteten wir unsere Abfahrt in Richtung Bezirksjugendlager 2016!Antreten

Antreten zu Lagerbeginn

Mit den Ortsverbänden Sarstedt, Salzgitter, Schöningen, Peine, Wolfenbüttel und Gifhorn sowie dem Küchenteam der LogV für die Verpflegung vor Ort ging es am Morgen los nach Oyten bei Bremen.

Aufbau ZeltAufbau des Lagers

Direkt zu Beginn des Lagers wurde von Junghelfern und Betreuern gemeinsam eine Seifenrutsche gebaut, die im Laufe der Woche nicht nur von den Junghelfern, sondern auch von begeisterten Badegästen genutzt wurde. Dank der freundlichen Unterstützung der örtlichen Wasserwacht war die Versorgung der Seifenrutsche mit neuem Wasser über eine THW-eigene Tauchpumpe kein Problem.

Aufbau SeifenrutscheAufbau der Seifenrutsche

SchlauchVorbereitung der Seifenrutsche

RutscheSeifenrutsche

Im Laufe der Woche standen zahlreiche spannende Ausflüge auf dem Programm. Dabei konnte jedes Mal zwischen zwei Optionen gewählt werden.

Der erste Ausflug führte einen Teil der Gruppe in den „Zoo am Meer“ und den anderen Teil in das „Klimahaus 8° Ost“. Dieses bot Betreuern und Junghelfern die Möglichkeit, interessantes über die Klimazonen und ihre Bewohner zu erfahren. Zusätzlich haben sie viel über das Wetter allgemein und den Klimawandel gelernt – ein Thema, das für zukünftige Katastrophenhelfer sehr wichtig ist, besonders mit Hinblick auf extreme Wetterveränderungen wie Überschwemmungen.

Kurze_VerschnaufpauseKurze Verschnaufpause im Klimahaus 8° Ost

Im „Zoo am Meer“ nahmen die Junghelfer an einer privaten Führung hinter den Kulissen des Zooalltags teil. Neben einigen separaten Gehegen erregten vor allem die Küchen zum Vorbereiten der täglichen Fütterung der Zoobewohner große Aufmerksamkeit. Anschließend bot sich noch die Möglichkeit den Zoo in kleinen Gruppen zu erkunden.

Zoo_am_MeerFührung im Zoo am Meer

Weitere spannende Exkursionen führten die Teilnehmer des Bezirksjugendlagers zum „Airbus Defence & Space Center“ und zu einer Rundfahrt mit dem Hafenbus in Bremerhaven.

Während einer Führung durch verschiedene Produktionshallen und Ausstellungsräume bekamen die Teilnehmenden im „Airbus Defence & Space Center“ beeindruckend vermittelt, welchen Anteil das Werk in Bremen zur Raumfahrtmission der ESA beiträgt.
Besonders imposant waren die Modelle der verschiedenen Forschungsstationen, welche so auch im Weltall (ISS) im Einsatz sind sowie das originale Space Lab, welches tatsächlich im Weltraum war. Gemeinsam wurden diese betreten und vermittelten eine Vorstellung davon, unter welchen Bedingungen die Astronauten und Kosmonauten auf der ISS arbeiten.

Airbus_GruppenGruppenfoto vor dem Airbuswerk Bremen

Der andere Teil der Gruppe besichtigte den Hafen in Bremerhaven mit dem Hafenbus.
Sie erfuhren Wissenswertes über Historie und Entstehung des Industriehafens. Auch eine Besichtigung der Lloyd Werft Bremerhaven stand auf dem Programm – es wurde hautnah erklärt wie beispielsweise Schiffe repariert werden.
Besondere Aufmerksamkeit erregten die außergewöhnlichen Fahrzeuge, mit denen die Import- und Exportware verladen wird. Die imposante Technik vor Ort, die Ladebrücken der Containerschiffe und das 14 Meter tiefe Trockendeck sorgten für zahlreiche „Wow“-Momente. Die Junghelfer waren mitten im Geschehen und erlebten einen Arbeitstag im Industriehafen Bremerhaven.

HafenbusUnterwegs im Hafenbus Bremerhaven

Am Nachmittag stand hoher Besuch ins Haus: Unsere Landesbeauftragte Sabine Lackner kam zum Bezirksjugendlager. Besonders da dies für die Bezirksjugend Braunschweig das erste Lager in dieser Größenordnung war, freuten sich alle über diese wertschätzende Geste.

TShirtLandesbeauftragte Sabine Lackner Beim BeJuLa 2016

Der Abend endete mit einer stimmungsvollen Lagertaufe bei Nebel und Fackelschein für die neuen Junghelfer, die noch nicht auf einem Zeltlager dabei gewesen sind.

Tag 5 des Bezirksjugendlagers bot für alle Beteiligten trotz der hohen Temperaturen Zeit zur Entspannung und zum Verschnaufen.

Die mittlerweile zum Kult gewordene Seifenrutsche wurde mit freundlicher Unterstützung der örtlichen Wasserwacht erneut aufgebaut. Dies geschah auch zur Freude aller anderen Badegäste, die sich die Gelegenheit zum Rutschen nicht entgehen ließen. Weiterhin genossen die Junghelfer beim Baden im See die Sonnenstrahlen.

SeifenrutscheSeifenrutsche

Am sechsten Tag folgten weitere spannende ganztägige Ausflüge: Zur Auswahl standen das Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven und die Meyer Werft in Papenburg.

Im Schifffahrtsmuseum lernten die Junghelfer alles über die Historie des Schiffbaus – von den Anfängen bis heute.
Es wurde ein U-Boot besichtigt, in welchem auf engem Raum bis zu 60 Mann Platz finden können. Weiterhin wurden insgesamt vier ehemals im Dienst befindliche Schiffe besichtigt, darunter auch das ehemalige Feuerschiff „Elbe 3“.
Die Junghelfer hatten zudem die Gelegenheit mit einem Schifffahrtssimulator das Steuern echter Schiffe zu üben. Zum Schluss gab es hierfür noch ein Zertifikat als Erinnerung an diesen Ausflug.

Feuerschiff

Teilnehmende des BeJuLa auf dem Feuerschiff

SchifffahrtsmusseumJunghelfer im Schifffahrtsmuseum

Gruppenfoto_SchifffahrtGruppenfoto vor dem Schifffahrtsmuseum

In der Meyer Werft erhielten die Teilnehmenden im Besucherzentrum eine Führung durch verschiedene Räume mit spannenden Filmen rund um die Geschichte der Werft. Des Weiteren gab es vielerlei Modelle von in der Meyer Werft gebauten Gastankern, Kreuzfahrtschiffen und Co. zu bestaunen. Die Junghelfer haben „live“ beobachtet, wie ein neues Kreuzfahrtschiff im Baudock angefertigt wurde.

MinionsPräsentation in der Meyer Werft

Gruppenfoto_MeyerwerftGruppenfoto in der Meyer werft

Nach dem allabendlichen Lagerfeuer spielten Junghelfer und Betreuer gemeinsam eine Runde des Gesellschaftskartenspiels „Werwolf“ im stimmungsvollen Feuerschein.

LagerfeuerAbendliches Lagerfeuer

Tag Nummer sieben war der letzte ganze Tag im Bezirksjugendlager.

Dieser wurde von allen in vollen Zügen, aber trotzdem entspannt genossen. Die Junghelfer konnten im See baden gehen und bei einer Wasserschlacht ihre Kameradinnen und Kameraden nass machen.
Den Abschluss des Abends und der gesamten Fahrt bildete ein gemeinsames Lagerfeuer am Strand.
Hier führten einige Junghelfer Kunststücke wie Zaubertricks auf oder erzählten Witze zur Erheiterung der Kameradinnen und Kameraden.
Das Highlight des Abends bildete jedoch die Vorführung des Jugendbetreuers Kai Kramann, welcher seine Jonglier- und Feuerspuckerkünste präsentierte.
Zum Schluss wurde der letzte gemeinsame Abend mit einer Polonäse abgerundet.

Am 23.07., dem eigentlich letzten Tag, haben alle ihre Zelte abgebrochen, ihre Sachen gepackt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Rückreise in die jeweilige Heimat angetreten.
Alle blicken zurück auf eine ereignisreiche, spannende und kameradschaftlich geprägte Woche mit vielen Ausflügen, Spiel und Spaß.
Da dies das allererste Bezirksjugendlager in dieser Form war, können alle Beteiligten erst recht stolz auf ihre Leistung sein.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Dieses Lager in seiner Form war nur durch die Hilfe zahlreicher Unterstützer möglich, wofür sich die THW-Jugend Bezirk Braunschweig sehr herzlich bedankt.

Danke